La Sinfonietta Classica

Die Idee für die Gründung des sinfonischen Kammerorchesters LA SINFONIETTA CLASSICA wuchs in den Kammerkonzertreihen mit außergewöhnlichen Programmen, die das Ehepaar Bernhard und Eilika Wünsch über die letzten Jahre hinweg gemeinsam mit Musikern aus den vordersten Reihen der besten deutschen Orchester gestaltet hat. Aus dieser engen Zusammenarbeit heraus entstand nach einem Konzert mit sieben Solo-Streichern (u. a. Primarius der Bamberger Symphoniker, Solo-Bratschist des hr Sinfonieorchester, stellvertretender. Solo-Cellist der Deutschen Oper Berlin, Solo-Kontrabassist der Bamberger Symphoniker und Mitglieder des Bayreuther Festspielorchesters) der Gedanke, ein Kammerorchester mit Musikern dieser Qualität und Erfahrung unter der Leitung von Bernhard Wünsch zu gründen.

La Sinfonietta Classica – Musiker

Zu den Musikern des Sinfonieorchesters LA SINFONIETTA CLASSICA zählen u.a.

  • Raúl Teo Arias – Konzertmeister
  • Gerd Gröztschel (Solo-Bratscher hr Sinfonieorchester)
  • Prof. Stefan Adelmann (Solo-Kontrabassist Bamberger Symphoniker)
  • Alexander Glücksmann (Solo-Klarinettist Berliner Sinfonieorchester) sowie
  • Musiker und Musikerinnen angesehener Kammermusikensembles.

Alle Musiker und Musikerinnen von LA SINFONIETTA CLASSICA verbindet mit dem Dirigenten Bernhard Wünsch die große Lust an einem Musizieren, dessen Basis die große Erfahrung der einzelnen Orchestermitglieder ist. Die gemeinsame Probenarbeit und der Wille, immer das lebendige Spiel der Musiker und Musikerinnen in die eigene Gestaltung einzubinden, ist. So entsteht Abend für Abend jedes Werk neu vor den Augen und Ohren der Zuhörerschaft, wird die Musik lebendig durch jedes einzelne Mitglied dieses Kammerorchesters, in dem sich jeder als Solist und Ensemblemitglied zugleich versteht.

LA SINFONIETTA CLASSICA konzentriert sich auf das Repertoire von Mozart bis in beginnende 20. Jahrhundert.

La Sinfonietta Classica Künstler
Pedro Velázquez Díaz & Eilika Wünsch (c) La Sinfonietta Classica

Der Dirigent

Bernhard Wünsch, der jüngste Sohn des langjährigen Bamberger Domorganisten und Domkapellmeisters Wolfgang Wünsch, ist seit seinem Abitur dem Orchester der Bamberger Symphoniker eng verbunden. So wurde er bereits als Student Assistent des damaligen Chefdirigenten Horst Stein und assistierte diesem auf diversen Konzertreisen sowie den Salzburger und Bayreuther Festspielen. Seit 2011 gastierte er mehrfach bei den Minsker Philharmonikern und beim Radio Symphonie Orchester Minsk, hier entstanden Aufnahmen u.a. mit Symphonien von Schubert, Mozart und Dvorak.

Nach seinen „Lehr- und Wanderjahren“ an unterschiedlichen Theatern in Deutschland kristallisierte sich für Bernhard Wünsch heraus, welcher Art von Musizieren er sich mit ganzer Kraft widmen will: Es ist die Leidenschaft, für das Publikum das, was zwischen den Notenzeilen steht, hörbar und erlebbar zu machen. Sein ausgeprägtes Bewusstsein für Klang, sicher auch geprägt vom frühen und häufigen Hören der Bamberger Symphoniker mit ihrem berühmten satten und weichen Streicherklang zum einen und sein vor allem vor Horst Stein beeinflusster Sinn für eine ausgewogene Gestaltung von Tempo und Übergängen zum anderen sind für Bernhard Wünsch die Grundpfeiler seines Musizierens.

Er leitet seit einigen Jahren zusammen mit Eilika Wünsch verschiedene beim Publikum sehr beliebte Kammermusikreihen, für die er immer wieder auch ausgefallene Arrangements schreibt. In seinen Moderationen führt Bernhard Wünsch auch nicht fachkundiges Publikum inhaltlich anspruchsvoll und dennoch leicht verständlich in die Welt der Werke, Komponisten und Textdichter.

Dirigent La Sinfonietta Classica Bernhard Wünsch
Bernhard Wünsch, Dirigent Kammerorchester, Foto: (c) LA SINFONIETTA CLASSICA

Programm „Von Mozart bis Puccini“

Das sinfonische Kammerorchester LA SINFONIETTA CLASSICA spielt in seinen Konzerten u. a. Werke von

Wolfgang Amadeus Mozart

  • Ouvertüre zur Oper „Figaros Hochzeit – Le nozze di Figaro“
  • aus der Oper „Die Zauberflöte“ die Arien „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“
  • das sehnsuchtsvolle Adagio für Violine und Orchester KV 261
  • eine große Arie aus „Il re pastore“ für Sopran, Solovioline und Orchester“
  • sowie ein höchst unterhaltsames, kurzes Klavierkonzert des 8jährigen Mozart

Charles Gounod

  • Das große Violinsolo nach „Faust“ (Charles Gounod) von Pablo Sarasate

Giacomo Puccini

  • Drei große Duette für Sopran und Tenor aus
  • „La Bohéme“, Ende des 1. Aktes mit den Arien „Che gelida manina“, „Mi chiamano Mimi“ und „O soave fanciulla“
  • „Madama Butterfly“, Liebesduett „Vogliate mi bene“ aus dem 1. Akt
  • „Tosca“, die Szene aus dem 1. Akt mit Streit, Eifersucht und Versöhnung

sowie weitere Instrumentalwerke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Pietro Mascagni und Edvard Grieg.

Programm „MOZARTISSIMO – Mozart und mehr“

…daß die Aria einer Sängerin so accurat angemessen sey, wie ein gut gemacht Kleid.

Zitat: Wolfgang Amadeus Mozart

Das Zitat Mozarts inspirierte die Interpretationen der Sopranistin Eilika Wünsch und  „La Sinfonietta Classica“ mit seinem Dirigenten Bernhard Wünsch zu einem Kammerkonzert mit Musik von Mozart, Musik die Mozart inspirierte und von seinem Schaffen beeinflussten Werken stattfindet.

Im Konzertprogramm u. a.: Das weltberühmte „Air“ von Johann Sebastian Bach als Vokalise zwischen Stimme und Streichorchester, „Eine kleine Nachtmusik“ sowie die Motette „Exsultate, jubilate“.

Der mexikanische Tenor Pedro Velázquez Díaz singt an diesem Abend unter anderen die Arie des „Tamino“ aus der „Zauberflöte“.

Konzerte

Im Rahmen seiner Konzerttour 2022/2023 spielt das sinfonische Kammerorchester die nachfolgende Konzerte:

Sa, 15. Oktober 2022 | 20 Uhr | ATLANTIC Grand Hotel Travemünde | „MOZARTISSIMO – Mozart und mehr“

Fr, 13. November 2022 | 17 Uhr | Landau | Altes Kaufhaus | „Von Mozart bis Puccini“

Fr, 31. März 2023 | 20 Uhr | Saarlouis | Theater am Ring | „Von Mozart bis Puccini“

Aktuelle Informationen und Tickets finden Sie unter KONZERTE.

LA SINFONIETTA CLASSICA – Kritik

Klassik sorgt für Gänsehaut – Eilika Wünsch (Sopran) und der mexikanische Tenor Pedro Velázquez Díaz versetzten die Gäste mit ihren großartigen Stimmen in Entzücken. Der Mix aus Opernarien, Duetten ließ die Gäste zu keiner Sekunde los. Der abschließende Höhepunkt [Tosca Duett 1. Akt] riss die Zuhörer von den Stühlen.

Hessisch Niedersächsische Allgemeine (HNA)

Pedro Velázquez Díaz

Pedro Velázquez Díaz, dessen ausgesprochen schöner Tenor über viel Schmelz und mühelose Höhen verfügt…

Osnabrücker Nachrichten (ON)

Eilika Wünsch

Der Applaus war tosend. Die Partie schien wie geschaffen für Eilika Wünsch. Die ausdrucksstarke Darbietung erhielt langen Applaus. Die Sopranistin sorgte mit ihrem Solo für den ersten emotionalen sowie gesanglichen Höhepunkt. Die ausdrucksstarke Darbietung erhielt langen Applaus. (…) Zum Ende hin dann nochmals Mozart, diesmal der große Wolfgang Amadeus, dessen Exsultate … das Publikum durfte nochmals an der Vituosität der Sopranistin Eilika Wünsch und dem Können und der Harmonie des Kammerorchesters teilhaben.

D. Fochler, Helmstedter Nachrichten, 02. Jan 2020

Bernhard Wünsch

Viele spielen die Unvollendete (Schubert), aber das hier ist die beste Version. Es ist die Dynamik, die sie von anderen (…) unterscheidet. Herr Wünsch hat es perfektioniert, sein Dirigat ist großartig.

Raúl Teo Arias

Seine solistische Potenz (Raúl Teo Arias) und seine souveräne Gestaltungskraft haben dem Ensemble zu einer nie zuvor gekannten Meisterschaft verholfen.

Haßfurter Tageblatt